07.09.2022

Schlafrituale

Bei Kindern ist es ganz klar. Jeden Abend vor dem
Schlafengehen wird das gleiche Ritual vollbracht.

z. B. Zimmer aufräumen, Pyjama anziehen und danach noch eine Geschichte vorlesen. Weicht man von dieser Routine ab,
werden die Kinder unruhig oder wollen nicht schlafen gehen. Auch bei Erwachsenen helfen solche Gewohnheiten, den Körper und Geist auf den bevorstehenden Schlaf vorzubereiten. Widmen Sie die letzten 15–30 Minuten des Tages einem ständig wiederkehrenden Ablauf von beruhigenden und angenehmen Tätigkeiten. Schreiben Sie in Ihr Tagebuch, lesen Sie einige Zeilen aus einem Gedichtband oder giessen Sie Ihre Pflanzen. Wichtig ist, dass Sie Tätigkeiten wählen, die Sie geistig und körperlich entspannen. Achten Sie auch darauf, dass Sie nach Möglichkeit immer zur selben Zeit Ihr abendliches Ritual starten. Mit der Zeit verbindet Ihr Körper automatisch «ich gehe jetzt gleich ins Bett» mit den Tätigkeiten, die Sie für sich ausgesucht haben. Es wird Ihnen viel leichter fallen in den Schlaf zu gleiten, wenn Sie die Zeit vor dem zu Bett gehen bewusst für Ihren Schlaf investieren.

Tipps

  • Wer am Abend nicht runterfährt, wird es schwerer haben
    mit dem Einschlafen.
  • Je entspannter man ist vor dem zu Bett gehen, desto entspannter ist danach auch der Schlaf. Die Nacht hängt stark vom Tag ab und umgekehrt.
  • Sport, Stress und zu viel geistige Aktivitäten lassen den
    Körper auf Touren kommen. Schlafen ist unmittelbar
    danach tendenziell schwierig. Achten Sie, dass Sie zwei
    Stunden vor dem zu Bett gehen nichts mehr in dieser
    Art machen.